Neue Zollstöcke aus Herrnhut

Wie aus einem Zufall beim Diakoniewerk Oberlausitz ein Werbemittel wurde – und warum ich beim Bedrucken selbst dabei war.

Ein Auftrag, der sich einfach so ergeben hat

Kennengelernt habe ich Andre Tischer, den Werkstattleiter der Werkstatt Herrnhut, auf einer Weihnachtsfeier bei ebicos. Ein Gespräch am Rand, wie man es dort führt – nett, unverbindlich, ohne konkreten Anlass. Dass daraus mal ein Auftrag wird, war zu dem Zeitpunkt kein Thema.

Ein Stück später war ich mit Katrin Beyel auf einer Messe am Bodensee. Sie ist beim Diakoniewerk Oberlausitz als Geschäftsführerin für den Bereich Wohnen verantwortlich. Zwei Begegnungen, zwei Personen aus demselben Haus, beides nicht geplant – aber genau die Art von Kontakt, die im Kopf bleibt.

Als bei uns dann neue Zollstöcke anstanden, kam mir das Diakoniewerk Oberlausitz wieder in Erinnerung. Der Werbe- und Industriedruck ist dort in der Werkstatt Herrnhut ein eigener Geschäftsbereich und macht genau solche Sachen: Werbemittel in Kleinserien bedrucken. Also haben wir angefragt und die Zollstöcke dort drucken lassen.

Herr Tischer hat mich anschließend eingeladen, mir das direkt anzusehen. Und das war der Teil, der mir am meisten hängen geblieben ist: zu sehen, wie unser eigenes Werbemittel in der Werkstatt tatsächlich entsteht. Man bestellt sonst etwas, es kommt im Karton an, fertig. Hier stand ich daneben.

Für uns ist das kein großes Projekt. Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie Aufträge in unserer Region oft zustande kommen – über Menschen, die man irgendwo trifft, und nicht über eine Ausschreibung.

PUSHCART Marketing und Werbung GmbH | Bautzen

31. Juli 2026

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